Der Roboterhersteller Kuka bekommt die Verunsicherung wegen des Handelskriegs zwischen den USA und China deutlich zu spüren. Im zweiten Quartal halbierte sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal auf gut 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Auch der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler kündigte am Vortag an, dass an mehreren Standorten in der zweiten Jahreshälfte tageweise der Betrieb stillstehen könnte. Dafür kämen etwa Brückentage zwischen Feiertagen und Wochenenden infrage. Schon im März hatte Schaeffler auch einen Stellenabbau bekannt gemacht. Der weltgrößte Autozulieferer Bosch wird das Renditeniveau der Vorjahre ebenfalls nicht halten können und plant vor allem an den Dieselstandorten einen deutlichen Stellenabbau, wie Bosch-Chef Volkmar Denner der SZ sagte.