Nach drei Wochen Zwangspause wollen die Krabbenfischer an der Nordseeküste am Montag wieder auslaufen. Zuvor hatten die Großhändler den Fischern wochenlang keine Krabben abgenommen. Grund waren große Fangmengen im vergangenen Herbst, die für randvolle Lager gesorgt hatten. Sinkende Preise und der Abnahmestopp ließen daraufhin die Einkommen der Fischer wegbrechen. „Das ist wahrscheinlich die größte Krise, die ich in meinem Leben mitgemacht habe“, sagte Geschäftsführer Dirk Sander von der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer (EZDK) in Cuxhaven.
Das Mittelstands-Netzwerk AiF hat angesichts der Konjunkturabkühlung und erwarteter Einbußen bei Steuereinnahmen vor Abstrichen an der Forschungsförderung gewarnt. Mit den von der Koalition geplanten Steueranreizen für forschende Unternehmen allein könne das Innovationspotenzial nicht gehoben und der Umbau etwa zu einer klimaschonenden Produktion nicht bewältigt werden, sagte AiF-Präsident Sebastian Bauer in Berlin. Zumal von dieser Milliarden-Subvention kleine sowie mittlere Unternehmen kaum profitieren dürften.
Mehr als jeder zweite Beschäftigte im Dienstleistungssektor fühlt sich häufig bei der Arbeit unterbrochen oder gestört. Das zeigt eine neue Studie der Gewerkschaft Verdi. Insgesamt sind es 52 Prozent der Befragten, die sich sehr häufig oder oft unter anderem durch technische Probleme, Telefonate oder Kollegen gestört fühlen. Digitalisierte Arbeit ist laut der Umfrage störungsanfälliger. Wo die Digitalisierung schon weit fortgeschritten ist, klagen 62 Prozent der Befragten darüber. Wer nur in geringem Maße oder gar nicht mit digitalen Mitteln arbeitet, wird demnach nur in 38 Prozent der Fälle gestört.
Nach der Einigung der Bundeswehr mit der Deutschen Bahn über Gratisfahrten für uniformierte Soldaten hat der Fernbusanbieter Flixbus den Bund zu entsprechenden Gesprächen mit weiteren Verkehrsanbietern aufgefordert. Das sagte Flixbus-Geschäftsführer Fabian Stenger dem „Spiegel“. Die meisten Kasernen befänden sich nicht an den Stammstrecken des Bahn-Fernverkehrs. Deshalb seien auch regionale Verkehrsbetriebe oder Fernbusunternehmen daran interessiert, Freifahrten für Soldaten anzubieten.