IN KÜRZE

Plastikbann in Dänemark

von Redaktion

Vor allem in den deutschen Großstädten leben Mieter auf immer weniger Quadratmetern. „Sowohl der Wohnflächenkonsum als auch die Durchschnittsgröße von neuen Wohnungen sinken seit einiger Zeit“, ergab eine gestern veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In Großstädten mit über 500 000 Einwohnern wohnte der durchschnittliche Mieterhaushalt 2017 auf 51 Quadratmetern pro Kopf – ein Rückgang um etwa drei Quadratmeter seit 2010. Der Trend werde auch dadurch befördert, dass ab den 2010ern die durchschnittliche Haushaltsgröße wieder wachse.

Familien beziehen 50 Prozent häufiger Ökostrom als Singles. Das ergab eine Auswertung von Kundendaten des Energiekonzerns Eon. So liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei Ökostrom-Kunden aktuell bei 2893 Kilowattstunden und damit rund 450 Kilowattstunden höher als bei Kunden mit konventionellen Stromtarifen. „Wer Kinder hat, in einer größeren Wohnung oder einem Eigenheim wohnt und damit auch tendenziell mehr Strom benötigt, macht sich deutlich häufiger Gedanken über eine nachhaltige Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien“, erklärt Victoria Ossadnik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Eon Energie Deutschland.

Die Computerspielmesse Gamescom hat abermals einen Besucherrekord geknackt. Auf das Gelände der Kölner Messe strömten bis zum Samstag rund 373 000 Besucher, wie die Veranstalter mitteilten. So viele waren es noch nie in der Geschichte der 2009 gestarteten Messe. Vergangenes Jahr waren es noch 370 000.

Die Grünen-Ernährungsexpertin Renate Künast will Kinder und Jugendliche mit einem Verkaufsverbot stärker vor den Gefahren von Energydrinks schützen. „Diese Drinks sind keine Limonaden, sondern für jeden zehnten Jugendlichen in Deutschland eine Gesundheitsgefahr“, sagte Künast am Wochenende. Eine Altersbeschränkung – etwa auf 16 – sei das „wirksamste Mittel“, um vor Risiken durch übermäßigen Energydrink-Konsum zu schützen. Widerspruch kam aus der Union. Fraktionsvize Gitta Connemann (CDU) sagte: „Verkaufsverbote sind keine Lösung.“

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen will die Ausgabe kostenloser Tragetaschen aus Plastik und Stoff verbieten. Außerdem sollten die Abgaben für Plastiktüten und Wegwerfbesteck verdoppelt werden, sagte die sozialdemokratische Regierungschefin.

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