Spätfröste und Hagelschäden werden nach aller Voraussicht in diesem Jahr zu einer unterdurchschnittlichen Apfelernte führen. Für die Verbraucher dürften sich die Kilopreise im üblichen Bereich bewegen, schätzte Helwig Schwartau von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Er rechne mit Preisen zwischen 1,45 Euro bis 2 Euro pro Kilo. „Das ist der normale Bereich, der der Ware auch gerecht wird.“ Immerhin sorgt die Sonne dafür, dass die Früchte von guter Qualität sind.
Die Erzeuger ihrerseits erhoffen sich nach einem Überangebot im vergangenen Jahr wieder Erlöse, die die Produktionskosten decken. Insgesamt rechnen die Experten in diesem Jahr mit einer Gesamterntemenge von rund 912 000 Tonnen in Deutschland. Die Durchschnittserntemenge liegt bei gut einer Million Tonnen Äpfel.