Post-Scooter aus den USA?

von Redaktion

Bonn – Die Deutsche Post zieht nach der geplanten Streetscooter-Produktion in China auch eine Fertigungsstätte in den USA in Erwägung. Eine spezielle US-Version des konzerneigenen Elektro-Lieferwagens solle in den kommenden zwei bis drei Jahren in den Vereinigten Staaten vom Band laufen, sagte ein Post-Sprecher am Freitag. Anvisiert werde ein Standort an der Westküste, da es dort die besten Bedingungen gebe. Zu möglichen Partnern könne die Post aber noch nichts sagen.

Dem Sprecher zufolge soll die Konzerntochter Street–scooter nicht nur als Fahrzeughersteller punkten, sondern auch beim Aufbau einer Lade-Infrastruktur und beim Organisieren einer Weiternutzung von gebrauchten Fahrzeug-Batterien mitmischen. Am Morgen hatte der Konzern bekannt gegeben, zusammen mit dem chinesischen Autohersteller Chery eine chinesische Variante des Streetscooters zu entwickeln und in dem Land eine Produktion für bis zu 100 000 E-Fahrzeuge pro Jahr aufzubauen.

Für einen möglichen Verkauf oder Teilverkauf der Konzerntochter Streetscooter führt die Post dem Sprecher zufolge weiterhin „vielversprechende“ Gespräche mit Finanzinvestoren und strategischen Interessenten.

Artikel 7 von 7