In der Sicherheitsdebatte um den Telekomriesen Huawei hat Grünen-Chef Robert Habeck gefordert, die Chinesen beim Aufbau des superschnellen 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland auszuschließen. Stattdessen sollten europäische Firmen den Zuschlag erhalten. „Wir sollten da dem Beispiel der australischen Regierung folgen; sie hat Huawei nicht zugelassen. Nokia und Ericsson sollten das machen“, sagte Habeck der „Welt am Sonntag“. So könne eigenes europäisches Know-how entstehen. Der Grünen-Parteichef setzte hinzu, China habe ein Know-how in der künstlichen Intelligenz und der Digitalisierung entwickelt, dem Europa noch nichts entgegensetzen könne. „Wenn wir chinesische Technik benutzen und Peking würde irgendwann entscheiden, über sie gegen unsere Interessen zu agieren, sind wir geliefert.“
Um Schulungen und Weiterbildungen müssen sich einer Umfrage zufolge viele Beschäftigte in Deutschland selbst kümmern. Mit 55 Prozent hat zwar gut jeder Zweite im vergangenen Jahr seine Qualifikation erweitert, wie das Beratungsunternehmen Gallup ermittelte. Gut vier von zehn dieser Befragten gaben aber an, dass sie ihre Teilnahme selbst veranlasst hätten.
Bei der deutschen Holzindustrie macht sich die Konjunktureintrübung bemerkbar. Nach fünf Jahren kontinuierlichen Wachstums ist der Umsatz der Branche im ersten Halbjahr 2019 um 1,5 Prozent auf rund 18 Milliarden Euro gesunken. Schlechtere Geschäfte hat vor allem die Möbelindustrie gemacht. Ihre Umsätze gingen laut Holz-Branchenverband HDH um 1,8 Prozent auf rund 8,9 Milliarden Euro zurück.
Beim Bau des Terminals 2 am künftigen Hauptstadtflughafen BER gibt es Verzögerungen. In den vergangenen Wochen seien „bauliche Anpassungen“ notwendig geworden, die inzwischen weitgehend abgeschlossen seien, sagte ein Flughafensprecher am Sonntag. So seien teilweise Auslassungen für technische Anlagen im Beton nicht an der richtigen Stelle gewesen. Die „Bild am Sonntag“ hatte berichtet, wegen gravierender Planungsfehler sei es unwahrscheinlich, dass das Terminal wie geplant zum Oktober 2020 fertig wird. Um die wachsenden Fluggastzahlen bewältigen zu können, sind inzwischen weitere Terminals notwendig. Anders als im Terminal 1 leitet die Flughafengesellschaft den Bau des Terminals 2 nicht selbst. Es wird schlüsselfertig von einer Firma erstellt.