Der größte US-Autobauer General Motors (GM) muss wegen eines Bremsproblems zahlreiche Pick-up-Trucks und SUVs in den Vereinigten Staaten zurückrufen. Die Aktion umfasst rund 3,5 Millionen Fahrzeuge der Baujahren 2014 bis 2018, wie aus Unterlagen der US-Verkehrsaufsicht NHTSA hervorgeht. Betroffen sind unter anderem der schwergewichtige Verkaufsschlager Chevrolet Silverado sowie die Modelle Escalade, Sierra und Yukon der Konzernmarken Cadillac und GMC.
Der Autobauer BMW sieht sich Untersuchungen der Wettbewerbsbehörden in Japan ausgesetzt. Nach Beschwerden von freien Händlern über Verträge, Bonuszahlungen und Investment–anforderungen hätten japanische Ermittler der Fair Trade Commission (FTC) eine Untersuchung eingeleitet und hätten den Standort in Japan aufgesucht, bestätigte ein BMW-Sprecher am Mittwoch in München. Das Unternehmen kooperiere vollumfänglich und lege den Behörden Material zu dem Fall offen. Man sei sich sicher, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei.
Der Postbank drohen ab Mitte Oktober unbefristete Streiks. Die Urabstimmung über den Arbeitskampf laufe voraussichtlich bis 7./8. Oktober, unmittelbar danach will die Gewerkschaft Verdi nach Angaben vom Mittwoch mit Streiks beginnen. In der Zwischenzeit soll es weitere Warnstreikaktionen geben.
Der Dax hat es erstmals seit Juli wieder über die Marke von 12 300 Punkten geschafft. Am Tag vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank ging es für den deutschen Leitindex um 0,74 Prozent auf 12 359,07 Punkte afuwärts. Der MDax kletterte um 0,77 Prozent auf 26 082,40 Punkte.
Erneut zählten am Mittwoch konjunktursensible Aktien zu den Gewinnern. Die Anteile des Chipherstellers Infineon waren im Dax der Favorit mit plus 3,1 Prozent. Aus dem Autosektor knüpften Volkswagen und Daimler mit Kursgewinnen von 0,7 Prozent an ihren zuletzt schon starken Lauf an. Papiere, die als defensiv eingestuft werden, standen bei den Anlegern nicht so hoch im Kurs. Aktien des Versorgers RWE, des Konsumgüterherstellers Henkel oder des Immobilienunternehmens Vonovia gaben entweder nach oder bewegten sich kaum vom Fleck. Eine Ausnahme unter den defensiven Sektoren waren Gesundheitswerte. Hier rückten allen voran die Aktien des Spezialchemie- und Pharmaunternehmens Merck um 1,4 Prozent vor. Die Darmstädter nahmen in den USA eine wichtige Hürde für die Zulassung der Therapie mit dem Wirkstoff Tepotinib bei Lungenkrebs.