Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat Audi mit Zwangsgeldern gedroht, sollte der Autobauer bei der Umrüstung manipulierter Dieselfahrzeuge Fristen nicht einhalten. Zudem drohen Audi wegen Abgasmanipulationen Rückrufe für ältere Dieselmodelle mit der Abgasnorm 4. Die Rückrufe durch das KBA von Euro-4-Fahrzeugen der Audi AG stünden „unmittelbar bevor“, hieß es. Audi sieht sich bei der Umrüstung manipulierter Dieselfahrzeuge im Plan und wird nach eigener Aussage die Fristen einhalten.
Deutsche Fluggesellschaften mussten im vergangenen Jahr im Zuge des europäischen Emissionshandels 5,8 Millionen CO2-Zertifikate zukaufen. 2017 waren es noch 4,0 Millionen Zertifikate zusätzlich, 2016 rund 4,2 Millionen. 2015 wurden 3,8 Millionen Euro zugekaufte Emissionsrechte gezählt – nach 3,7 Millionen im Jahr 2014. Seit 2012 ist der Flugverkehr innerhalb Europas in den EU-Emissionshandels einbezogen. Mit dem System sollen die CO2-Emissionen in diesem Bereich auf den Wert des Jahres 2005 begrenzt werden.
Europas größter Ölkonzern Shell plant wegen des Klimawandels einen radikalen Umbau. „Shell muss sich sehr stark wandeln“, sagte Konzernchef Ben van Beurden der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Zwar wolle der britisch-niederländische Konzern am Ölgeschäft festhalten, in Zukunft aber auch in den Kreis der drei weltgrößten Investoren in erneuerbare Energien aufrücken. Shell peile an, Weltmarktführer bei klimaneutralem elektrischen Strom zu werden.
Rezessionssorgen und die unsichere Konjunkturlage in Deutschland beschäftigen zunehmend auch die wichtige Branche der Werkzeugmaschinenbauer. Man sei insgesamt noch verhalten optimistisch für die weiteren Monate, sagte der Chef des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), Wilfried Schäfer. Bei Kunden in der Kernbranche Maschinenbau werde das Geschäft aber schwieriger: „Der Maschinenbau in Deutschland hat einen Produktionsrückgang für dieses Jahr prognostiziert, die Unternehmen investieren zurückhaltend.“
Die Zukunft von Audi-Chef Bram Schot an der Spitze der VW-Tochter bleibt ungewiss. Volkswagen wollte sich nicht zu einem Bericht äußern, wonach Ex-BMW-Vorstand Markus Duesmann im Frühjahr 2020 an die Spitze rückt. „Spekulationen über den Zeitpunkt des Tätigkeitsbeginns oder die Ressortverantwortung“ von Duesmann würden bis zur finalen Beschlussfassung des VW-Aufsichtsrates nicht kommentiert.