Weniger Öl-Importe

von Redaktion

Wiesbaden – Deutschland hat im vergangenen Jahr so wenig Rohöl eingeführt wie nie seit der Wiedervereinigung. Gut 84,8 Millionen Tonnen des wichtigen Rohstoffs, der zu Heizöl, Sprit und Kerosin verarbeitet wird, wurden 2018 aus dem Ausland eingekauft, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit sank die importierte Menge im dritten Jahr in Folge: 2016 waren es noch rund 91,8 Millionen Tonnen, 2017 knapp 90 Millionen Tonnen.

Der Trend zu rückläufigen Rohöl-Importen hält bereits seit einigen Jahren an und hat sich auch im laufenden Jahr fortgesetzt. In den ersten sieben Monaten reduzierten sich die Einfuhren gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 4,4 Prozent auf 49,7 Millionen Tonnen, wie aus den vorläufigen Daten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervorgeht.

Die Industrie ist effizienter geworden, die Autos sparsamer, die Ölheizung gegenüber anderen Energieträgern auf dem Rückzug.  dpa

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