Der Wechsel an der Spitze des angeschlagenen Stahl- und Industriekonzerns Thyssenkrupp ist perfekt. Der Aufsichtsrat habe sich mit dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden Guido Kerkhoff auf die einvernehmliche Auflösung seines Vertrages geeinigt, teilte Thyssenkrupp mit. Von Dienstag an übernimmt die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Martina Merz vorübergehend das Ruder in der Essener Konzernzentrale. Merz soll nach zwölf Monaten in den Aufsichtsrat zurückkehren. Kerkhoff stand erst seit Juli vergangenen Jahres an der Spitze des Traditionskonzerns. Er geriet aber zunehmend in die Kritik von Investoren.