BÖRSE

Dax setzt sich von der Marke 12 000 ab

von Redaktion

Ein bisheriger Manager des US-Elektroautobauers Tesla soll bei der Deutschen Post den Verkauf des Elektrolieferwagens Streetscooter ankurbeln. Peter Bardenfleth-Hansen ist bei der Post-Tochter Streetscooter GmbH seit Montag für das weitere Wachstum und den Aufbau der internationalen Vertriebsorganisation zuständig, wie das Unternehmen in Aachen mitteilte. Als neuer Technik-Vorstand soll Ulrich Stuhec die Produktentwicklung inklusive autonomes Fahren vorantreiben. Stuhec wechselte von Ford zu Streetscooter. Die Produktion des Elektrotransporters steckt in den roten Zahlen.

Der Dax hat am Montag seine Erholung fortgesetzt. Von schwachen Daten zu heimischen Industrieaufträgen ließ sich der deutsche Leitindex kaum beeindrucken: Er baute im Handelsverlauf seine Gewinne aus und schloss 0,70 Prozent fester bei 12 097,43 Punkten. Der Dax „wurde heute zur Abwechslung mal wieder von den Hoffnungen auf eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA getrieben“, kommentierte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets UK.

Im Dax gehörten die Aktien von Wirecard mit einem Plus von 2,7 Prozent zur Spitzengruppe. Ebenfalls gefragt waren die Anteilscheine von Bayer , die fast anderthalb Prozent gewannen.

Am Dax-Ende fand sich dagegen die Continental-Aktie mit einem Abschlag von über einem Prozent wieder. Sie folgte besonders ausgeprägt der europaweit gedämpften Stimmung im Autosektor. Allgemein gefragt waren eher defensive Branchen wie etwa Telekommunikation und Gesundheit.

Die Anteilscheine von Osram sackten als M-Dax-Schlusslicht um über drei Prozent auf 39,49 Euro ab, nachdem die geplante Übernahme durch AMS geplatzt ist. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,59 Prozent.

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