IN KÜRZE

Jugendliche haben im Monat 195 Euro

von Redaktion

Die Mobilfunkanbieter in Deutschland können laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ ab sofort auch in den Grenzregionen schnelles Internet anbieten. Eine Neuregelung des Bundesverkehrsministeriums mache dies möglich, berichtete die Zeitung. Demnach dürfen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica die Leistung ihrer Antennen in den Grenzgebieten hochdrehen, ohne sich mit den Nachbarländern abstimmen zu müssen. Vodafone hat damit eigenen Angaben zufolge bereits begonnen: Unter anderem in der Grenzregion zu Österreich bestehe für Vodafone-Kunden nun zum ersten Mal LTE-Empfang.

Das Sorgenkind der Deutschen Bahn, die Güterverkehrstochter DB Cargo, häuft einem Bericht zufolge weiter Verluste an. Das Minus werde in diesem Jahr auf fast 300 Millionen Euro steigen, berichtete die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Regierungskreise. Im Jahr 2018 waren es 190 Millionen Euro. In der Kritik steht damit der zuständige Vorstand, Alexander Doll. Bahn-Chef Richard Lutz hatte Doll Medienberichten zufolge gebeten, das Finanzressort aufzugeben und sich ausschließlich um die Güterverkehrssparte zu kümmern. Doll habe das abgelehnt.

Die Verhandlungen über die Mindestlöhne auf dem Bau sind vorerst gescheitert: Auch in der dritten Verhandlungsrunde hätten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter bis Freitagabend nicht einigen können, teilte die IG Bau in Frankfurt mit. „Die Fronten sind völlig verhärtet“, erklärte IG-Bau-Verhandlungsführer Dietmar Schäfers.

Auf dem deutschen Immobilienmarkt wird die Milliardenfusion der beiden Unternehmen Aroundtown und TLG konkreter. Nachdem die beiden Konzerne Anfang September mitgeteilt hatten, eine Fusion zu prüfen, haben sie sich jetzt auf die Eckpunkte geeinigt, wie sie am Sonntag in Berlin und Luxemburg mitteilten. Beide Unternehmen sind auf Gewerbeimmobilien spezialisiert. Aroundtown ist aber auch mit knapp 39 Prozent an Grand City Properties beteiligt. Dieses hatte zuletzt 81 000 Wohnungen vor allem in Nordrhein-Westfalen und auch Berlin.

Jugendliche in Deutschland haben im Monat im Schnitt fast 200 Euro zur Verfügung. Haupteinnahmequelle ist dabei das Taschengeld – 80 Prozent der 16- bis 18-Jährigen bekommen es, wie aus der aktuellen Jugend-Digitalstudie der Postbank hervorgeht. Demnach können die Teenager im Schnitt 195 Euro pro Monat ausgeben, mehr als jedem Dritten stehen dabei mehr als 100 Euro zur Verfügung.

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