Weniger Aufträge für Kuka

von Redaktion

Augsburg – Der Roboterhersteller Kuka bleibt vorsichtig. „Die anhaltend schwache globale Konjunktur sowie handelspolitische Unsicherheiten führen dazu, dass sich Kunden mit Investitionen zurückhalten“, berichtete das Augsburger Unternehmen, das mittlerweile in chinesischen Händen ist. Dies und die Restrukturierung eines Geschäftsbereiches werde voraussichtlich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im letzten Quartal des Jahres belasten.

In den ersten neun Monaten 2019 verbuchte Kuka einen Rückgang bei den neuen Aufträgen um 6,8 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro, der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Ergebnis nach Steuern von 62,4 Millionen (minus 15 Prozent). Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres ein Sparprogramm gestartet, um bis 2021 rund 300 Millionen Euro einzusparen, am Unternehmenssitz in Augsburg sollten dafür 350 von 4000 Stellen gestrichen werden.

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