BÖRSE

Börse im Griff der Handelsgespräche

von Redaktion

Das Hin und Her zum Stand der US-chinesischen Handelsgespräche hat die deutsche Börse am Donnerstag voll im Griff gehabt und für Zurückhaltung unter den Anlegern gesorgt. Der Dax konnte seine anfänglichen Verluste letztendlich aber größtenteils wettmachen und schloss mit minus 0,16 Prozent bei

13 137,70 Punkten.

Unternehmensseitig standen am deutschen Aktienmarkt vor allem Werte aus der zweiten und dritten Reihe im Blick. So brachen die Papiere von Thyssenkrupp am MDax-Ende um 13,6 Prozent ein. Das Management hatte nach einem weiteren Verlustjahr die Dividende für 2018/19 gestrichen.

Negative Analystenstudien setzten den Aktien von Aurubis zu, die mehr als 5 Prozent einbüßten. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hatte ihre Kaufempfehlung für die Papiere der Kupferhütte gestrichen.

Von Goldman Sachs dagegen zum Kauf empfohlen gewannen die Papiere von Hella 0,8 Prozent. Die Analysten sehen Wachstumspotenzial für den Autozulieferer und lobten den Zahlungsmittelfluss des Scheinwerfer-Herstellers.

Zu den Top-Werten im SDax gehörten die Titel von Heideldruck mit einem Gewinn von knapp 3 Prozent.

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