Die Tarifbindung der Unternehmen im Freistaat hat nach einer Untersuchung der bayerischen Wirtschaft in den vergangenen Jahren zugenommen. Ein Flächentarifvertrag galt 2018 demnach für 26 Prozent der Betriebe, drei Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. In diesem guten Viertel der Betriebe arbeitet demnach fast die Hälfte der bayerischen Arbeitnehmer (49 Prozent), wie die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) am Freitag mitteilte. Grundlage waren Daten des Internationalen Instituts für Empirische Sozialökonomie. Dies erklärt sich dadurch, dass die großen Industrieunternehmen – darunter BMW, Audi, Siemens und viele ihrer Zulieferer – tarifgebunden sind.
Die Einführung von Dieselfahrverboten auf acht Straßen in Berlin hat entgegen erster Angaben bereits am Freitag begonnen. Auf der Silbersteinstraße in Neukölln seien die ersten Schilder montiert worden, teilte das Bezirksamt mit. „Die Fahrverbote gelten mit Installation der Schilder“, hieß es weiter. Zunächst hatte es seitens des Bezirksamtes sowie der Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt geheißen, am kommenden Montag starte die Montage der Schilder. Nach Angaben eines Sprechers des Bezirksamtes begann die beauftragte Firma damit überraschend jedoch früher. Sie habe diese Planänderung mit einem weiteren kurzfristigen Auftrag bei einem anderen Projekt begründet.
In den Verhandlungen über ein Teilabkommen zur Beendigung des Handelskrieges zwischen den USA und China hat der chinesische Chefunterhändler Liu He seine US- Kollegen zu einer neuen Runde nach Peking eingeladen. Wie das „Wall Street Journal“ unter Hinweis auf informierte Personen berichtete, ist die amerikanische Seite aber zögerlich, die Reise anzutreten. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin wollten vorher klare Zeichen sehen, dass China zu Zugeständnissen beim Schutz der Urheberrechte, bei zwangsweisem Technologietransfer und dem Kauf landwirtschaftlicher Produkte bereit ist.