Ein Gericht in Australien hat Volkswagen im Abgasskandal zu Strafen von 125 Millionen australischen Dollar (rund 77,5 Millionen Euro) verurteilt. Der deutsche Autobauer habe gegen das Verbrauchergesetz des Landes verstoßen, hieß es am Freitag zur Begründung.
Die britische Wirtschaft ist im Sommer stärker gewachsen als bisher gedacht. Nach Angaben des Statistikamts ONS vom Freitag lag die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 0,4 Prozent höher als im zweiten Vierteljahr. In einer ersten Schätzung hatte das ONS noch ein Wachstum um 0,3 Prozent ermittelt.
Die deutschen Verbraucher bleiben in Konsumlaune, auch wenn sich die Stimmung etwas eintrübt. In seinem monatlich ermittelten Konsumklimaindex prognostiziert der Nürnberger Marktforscher GfK für Januar einen Rückgang um 0,1 Punkte auf 9,6 Zähler. Im Vormonat war der Wert um 0,1 Zähler gestiegen.
Der in den USA wegen des Abgasskandals verurteilte Ex-VW-Ingenieur James Liang ist wenige Wochen nach seiner Rückkehr nach Deutschland aus der Haft entlassen worden. Liang habe das Gefängnis am Donnerstagmorgen verlassen, bestätigte sein Anwalt Gero von Pelchrzim.
Arbeitnehmer konnten sich im dritten Quartal dieses Jahres über gestiegene Einkommen freuen. Die Bruttolöhne lagen 3,4 Prozent über dem Niveau ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise nur um 1,5 Prozent gestiegen waren, verblieb ein Reallohnzuwachs von 1,9 Prozent.
Google muss in Frankreich ein Strafgeld von 150 Millionen Euro zahlen, weil die Behörden den Missbrauch einer beherrschenden Marktposition bei der Suchmaschinenwerbung festgestellt hat. Die Regeln für Google Ads seien undurchsichtig, erklärte die Behörde am Freitag in Paris.