BÖRSE

Aktienmarkt bleibt ruhig

von Redaktion

Für einen der reichsten Deutschen wäre die Einführung der Vermögenssteuer ein Grund, sich eine neue Heimat zu suchen: „Bei einer zweiprozentigen Vermögensteuer muss ich Deutschland verlassen“, sagte SAP-Gründer Hasso Plattner der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Plattners Vermögen wird auf 16,2 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die Münchner Sparda-Bank bekommt ein neues Vorstandsmitglied: Ab Januar 2020 werde Silke Schneider-Wild die Ressorts Finanzen, Compliance und Produktion verantworten, teilte die Bank am Montag mit.

Wegen unerlaubter Telefonwerbung bittet die Bundesnetzagentur den Pay-TV-Anbieter Sky zur Kasse. Nachdem die Bundesnetzagentur rund 1000 Anzeigen von empörten Bürgern nachgegangen war, verhängte die Behörde ein Bußgeld von 250 000 Euro.

China hat die USA für die Schaffung eigenständiger Weltraumstreitkräfte verurteilt. Mit dem Projekt „Space Force“ betreibe Washington „ein Wettrüsten im Weltraum“ und verwandle ihn „in eine Art Schlachtfeld“, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Der Schritt der USA verletze „den internationalen Konsens über die friedliche Nutzung des Weltraums“. Die internationale Gemeinschaft müsse daher dringend „ein rechtsverbindliches Instrument zur Rüstungskontrolle im Weltraum“ aushandeln.

Am letzten Handelstag vor Weihnachten hat am deutschen Aktienmarkt Ruhe geherrscht. Der Dax pendelte den Tag über in einer engen Spanne um den Schlusskurs vom Freitag. Er schloss 0,13 Prozent niedriger bei 13 300,98 Punkten. Damit hält sich der Leitindex auf hohem Niveau. Vor einer Woche hatte der Dax mit knapp 13 426 Punkten den höchsten Stand seit Anfang 2018 erreicht. An der Dax-Spitze zogen die Aktien von Bayer um 2,9 Prozent an. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern erhält Unterstützung der US-Regierung im Berufungsverfahren gegen einen Schuldspruch wegen angeblicher Krebsrisiken von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,25 Prozent.

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