Microsoft hat eine brisante Sicherheitslücke in seinem Windows-Betriebssystem geschlossen, dank der sich böswillige Schadsoftware als ein legitimes Programm ausgeben konnte. Der Hinweis kam vom US-Abhördienst NSA, der die Schwachstelle entdeckte und dem Softwarekonzern meldete. Die Lücke kann nur durch die Installation des am Dienstag veröffentlichten Updates für Win–dows 10, 8.1 und Windows Server (2012, 2016 und 2019) geschlossen werden.
Metro-Chef Olaf Koch rechnet nicht mit dem Verlust von 10 000 Arbeitsplätzen durch die geplante Zerschlagung der Supermarkttochter Real. „Die jetzt ins Spiel gebrachte Zahl ist nach meiner persönlichen Einschätzung zu hoch“, sagte Koch der „Wirtschaftswoche“. Er betonte, der Konzern setze sich in den Verkaufsgesprächen „für vertragliche Regelungen ein, nach denen die Real-Mitarbeiter von den übernehmenden Einzelhandelsunternehmen weiterbeschäftigt werden“.
Das US-Geldhaus Goldman Sachs hat im vergangenen Jahr aufgrund eines schwächeren Investmentbankings und hoher Rechtskosten deutlich weniger verdient. Der Gewinn sank gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar (7,1 Milliarden Euro), wie Goldman Sachs in New York mitteilte.
Schwache Automobilaktien haben sich zur Wochenmitte als Bremsklotz für den deutschen Aktienmarkt erwiesen. Der Leitindex Dax gab am Mittwoch um 0,18 Prozent auf 13 432,30 Punkte nach. Damit koppelte sich der Dax von den US-Börsen ab, wo sich die Rekordjagd großer Aktienbarometer wie Dow Jones Industrial und S&P 500 munter fortsetzte. Der MDax gab um 0,19 Prozent nach und schloss mit 28 407,22 Zählern. Die Zölle für in die USA exportierte Waren aus China sollen trotz der Unterzeichnung der ersten Handelsvereinbarung zwischen den USA und China zunächst nicht gestrichen werden. Dies sorge für einen Dämpfer, sagten Händler, denn Zölle seien gerade für die Autohersteller Gift. Am schwächsten schnitten Daimler-Aktien mit minus 2,5 Prozent ab, BMW lagen 1,5 Prozent im Minus.
Wie bereits an den beiden Vortagen eroberten die Wirecard-Aktien erneut den ersten Platz im Leitindex mit einem Aufschlag von zeitweise fast 3 Prozent. Zwei Kurstreiber machen Marktbeobachter derzeit bei Wirecard aus: Zum einen der Wechsel an der Spitze im Aufsichtsrat, zum andern Übernahmemeldungen in der Branche. Zum Handelsschluss notierte Wirecard immer noch bei 1,93 Prozent im Plus. mm, dpa