IN KÜRZE

Airbag-Probleme: BMW-Rückruf in USA

von Redaktion

Nach dem neuerlichen Scheitern einer Schlichtung erwägt die Kabinengewerkschaft Ufo einen unbefristeten Streik der Flugbegleiter im Lufthansa-Konzern. Man werde zunächst noch einmal versuchen, die Tarifziele auf dem klassischen Verhandlungswege durchzusetzen, kündigte Sprecher Nicoley Baublies am Freitag an. Sollte dies scheitern, bleibe nur der Arbeitskampf. Da einzelne Streiktage bislang nichts bewirkt hätten, müsse dann mit „deutlich ausgeweiteten Maßnahmen“ Druck erzeugt werden. Die Gewerkschaft unterliegt noch bis zum 2. Februar einer Friedenspflicht.

Sparfleiß und gestiegene Aktienkurse haben das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland auf einen Rekordwert getrieben. Auf 6302 Milliarden Euro summierte sich das Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen zum Ende des dritten Quartals 2019, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Das war ein Anstieg um 67 Milliarden Euro oder 1,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Binnen eines Jahres erhöhte sich das Geldvermögen um 4,5 Prozent.

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit. Die Bundesregierung hatte entschieden, für die Schäden der Reisenden einzuspringen, die von der Zurich Versicherung nicht beglichen werden. Da die Versicherungssumme nicht für den Gesamtschaden ausreicht, zahlt die Versicherung nur 17,5 Prozent.

Deutschlands größter Verein wächst weiter: Der ADAC teilte am Freitag mit, dass er zum Ende des abgelaufenen Jahres 21 205 353 Mitglieder zählte – 480 000 mehr als 2018 und gut eine Million mehr als 2017. Der Anteil der Frauen sei leicht auf 42 Prozent gestiegen. Das Durchschnittsalter der ADAC-Mitglieder liege jetzt bei 51 Jahren.

Auch BMW muss wegen fehlerhafter Airbags tausende Fahrzeuge in den USA zurückrufen. Betroffen sind 356 920 Pkw, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mitteilte. Nach Unfällen mit den Airbags des japanischen Herstellers Takata wurden in die Autos andere Airbag-Systeme eingebaut. Teile dieses Systems könnten ebenfalls explodieren, hieß es nun bei der NHTSA. Betroffen von den Problemen sind vermutlich viele Automarken. Darunter Daimler mit seinen Vans sowie Volkswagen und dessen Tochter Audi.

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