Die Friedensgespräche zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo verlaufen nach Angaben aus Verhandlungskreisen konstruktiv. Man habe den Eindruck, dass das Unternehmen sein am Montag vorgelegtes Angebot ernst meine, heißt es in einer intern verbreiteten Mitglieder-Information des Ufo-Vorstands. Lufthansa verhandele über die rechtssichere Ausgestaltung des Vorschlags, der im Erfolgsfall bis zum Ende dieser Woche in konkrete und belastbare Vereinbarungen gegossen werden solle.
Die steigende Zahl gerade auch chinesischer Touristen beschert Wien hohe Einnahmen. Ein Reisender aus China gebe pro Einkauf in der Stadt den Spitzenwert von durchschnittlich rund 950 Euro aus, teilte das Tourismusbüro unter Berufung auf Zahlen eines globalen Handelsspezialisten mit.
Noch bevor der erste Laden eröffnet hat, hat die Supermarktkette Kaufland ihre Pläne für eine Expansion nach Australien wieder aufgegeben. Man wolle sich auf die Kernmärkte in Europa konzentrieren, teilte das Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Neckarsulm am Mittwoch mit.
Der Modehersteller Gerry Weber International ist durch die Unternehmenskrise und das folgende, erfolgreich durchlaufene Insolvenzverfahren drastisch geschrumpft. Für das Kalenderjahr 2020 erwartet der Konzern ohne die verkaufte Tochter Hallhuber nur noch Umsätze in einer Bandbreite von 370 Millionen bis 390 Millionen Euro, wie er am Mittwoch mitteilte.
Über den künftigen Standort der internationalen Automobilmesse IAA soll noch im Januar eine Vorentscheidung fallen. Der Branchenverband VDA teilte mit, der VDA-Vorstand werde sich bis Monatsende darüber verständigen, „mit welchen Städten der VDA die Gespräche fortführen und konkrete Vertragsverhandlungen aufnehmen wird“. An diesem Donnerstag wollen laut VDA zunächst die Bewerber Berlin, Hannover und Stuttgart nichtöffentlich ihre Konzepte präsentieren, am Freitag dann Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München.
Nach der Diesel-Razzia beim japanischen Autohersteller Mitsubishi und zwei Zulieferern werten die Ermittler die sichergestellten Materialien aus. Ergebnisse seien noch nicht abzusehen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch. Es gebe auch keine konkreten Beschuldigten.