Chinas Automarkt kollabiert

von Redaktion

Peking/Frankfurt – Der chinesische Automarkt ist im Februar aufgrund des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus regelrecht zusammengebrochen. Nach vorläufigen Daten des Branchenverbands PCA vom Mittwoch sank der Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat um 80 Prozent und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Für die ersten beiden Monaten des Jahres summiert sich das Minus auf 41 Prozent.

In Deutschland wurden im Februar auch deutlich weniger Autos verkauft. 239 943 Neuzulassungen verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt für den vergangenen Monat und damit einen Rückgang von knapp elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Behörde berichtete. Schon im Januar war die Zahl deutlich zurückgegangen. Vor allem bei Privatkäufern, die für rund ein Drittel der Neuzulassungen stehen, sank die Nachfrage deutlich. Um mehr als 16 Prozent sank die Zahl der neu auf die Straße gekommenen Autos in privater Hand.

Steigerungen gab es indes bei den alternativen Antrieben, wenngleich auf weiterhin niedrigem Niveau. Mehr als 8150 Elektroautos wurden im Februar zugelassen und damit knapp 76 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahl der neu zugelassenen Hybrid-Autos verdoppelte sich nahezu auf 30 000 Fahrzeuge.

Artikel 5 von 7