IN KÜRZE

Stada: Größter Kauf der Firmenhistorie

von Redaktion

Die Klinikkette Asklepios hat sich schon vor Beginn des Übernahmeangebots die Mehrheit am Konkurrenten Rhön-Klinikum gesichert. Man habe ein weiteres Aktienpaket von rund 1,08 Prozent der Stimmrechte zum Preis von 18 Euro je Aktie erworben, teilte Asklepios mit. Damit ergatterte Asklepios eine Stimmrechtsmehrheit von knapp über 50 Prozent an Rhön.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur gilt als eines der größten Hindernisse für mehr Elektromobilität – die Bundesregierung hat deshalb ein Gesetz auf den Weg gebracht, das neue Regeln für Gebäude mit größeren Parkplätzen vorsieht. Damit werde der Aufbau von Lade- und Leitungsinfrastruktur verbessert, erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin.

Das größte deutsche Biotechunternehmen Qiagen wandert nach monatelangem Ringen im amerikanische Hände: Der US-Technologiekonzern Thermo Fisher will Qiagen für 10 Milliarden Euro schlucken. Thermo Fisher bietet 39 Euro je Aktie. Damit liegt die Offerte fast 23 Prozent über dem Schlusskurs des Vortages.

Der Mischkonzern Baywa meldet dank guter Geschäfte mit dem Bau von Ökostrom-Kraftwerken einen Gewinnsprung. Das Vorsteuerergebnis legte 2019 um 9,3 Prozent auf 188,4 Millionen Euro zu, wie das Münchner Unternehmen am Mittwoch meldete. Der Umsatz legte um 3,8 Prozent auf 17,3 Milliarden zu.

Vor der geplanten Übernahme durch die Münchner VW-Lkw-Tochter Traton macht dem US-Truckhersteller Navistar die Branchenschwäche in Nordamerika zunehmend zu schaffen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Januar fuhr das Unternehmen einen Verlust von 36 Millionen US-Dollar ein.

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse hat einen Nachfolger für seinen scheidenden Finanzchef Ralph Heuwing gefunden. Der 50-jährige Frank Markus Weber werde den Posten am 1. August übernehmen, teilte Knorr-Bremse in München mit. Weber habe zuletzt für Daimler gearbeitet.

Stada hat die größte Übernahme der Firmengeschichte besiegelt. Der Pharmakonzern habe den Kauf eines Medikamentenportfolios des japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical für 660 Millionen Dollar (rund 591 Millionen Euro) abgeschlossen, teilte Stada am Mittwoch mit. Mit dem Deal, der 20 rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente umfasst, stärke man das Geschäft gerade in Russland.

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