Ledvance-Werk in Gefahr

von Redaktion

Eichstätt – Das Eichstätter Werk des Lichtkonzerns Ledvance steht womöglich vor dem Aus. Wie aus Firmenkreisen zu erfahren war, wurde die Belegschaft bereits über die bevorstehende Schließung informiert. Das Werk hat noch 360 Beschäftigte. Das Unternehmen gab auf Anfrage keinen Kommentar.

Ledvance ist eine Ausgründung aus dem Münchner Traditionskonzern Osram und wurde im Jahr 2018 vom chinesischen Lichtkonzern MLS übernommen. Die neuen Eigner schlossen dann in rascher Folge die Werke in Berlin und Augsburg, wodurch 1400 der ursprünglich 2200 Arbeitsplätze in Deutschland verloren gingen. Damals hieß es, Eichstätt solle zum europäischen Leitwerk ausgebaut werden. Davon ist nun offenbar keine Rede mehr. Wie zu hören ist, wird am kommenden Montag der Aufsichtsrat von Ledvance tagen, um über die Schließung des Werkes zu entscheiden. Die Sitzung soll von Protesten der Belegschaft begleitet werden. Offenbar hatte ein ausgearbeitetes Konzept zur Fortführung des Standortes Eichstätt mit innovativen neuen Produkten und neuen Geldgebern vorgelegen. Betriebsrat und Belegschaft hatten das Konzept mitentwickelt. com

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