Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre rund 3700 Beschäftigten in Frankfurt aufgerufen, heute von Zuhause aus zu arbeiten. Damit will die Zentralbank ihren Notfallplan testen, der bei einer Infizierung von Mitarbeitern mit dem neuartigen Coronavirus in Kraft treten würde, wie eine EZB-Sprecherin sagte. Mit dem eintägigen Homeworking-Test soll vor allem die IT-Infrastruktur der Bank getestet werden.
Wegen der Coronavirus-Epidemie müssen in den USA auch Geldscheine in Quarantäne: Dollar-Noten, die aus Asien in die USA gelangen, würden seit dem 21. Februar für einen „verlängerten Zeitraum“ zurückgehalten, sagte eine Sprecherin der US-Notenbank Federal Reserve. US-Bürger müssten sich jedoch keine Sorgen vor Engpässen bei der Bargeld-Versorgung machen, betonte die Sprecherin.
Wegen der Corona-Krise sind die chinesischen Exporte im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 17 Prozent eingebrochen. Die Ausfuhren sanken in den beiden Monaten insgesamt um 17,2 Prozent, wie aus den Zahlen des chinesischen Zolls hervorgeht. Dies ist der stärkste Einbruch seit Februar 2019 – damals befand sich die Volksrepublik mitten im Handelskrieg mit den USA.
Knapp ein Jahr nach dem zweiten Absturz einer Boeing 737 Max binnen weniger Monate hat ein Untersuchungsausschuss des US-Kongresses schwere Vorwürfe gegen den Flugzeugbauer und die Luftfahrtaufsicht FAA erhoben.
Die Deutsche Bahn hält an den Verkaufsplänen für ihre Logistik-Tochter Arriva fest, verschiebt vorerst aber die Börsenpläne. „Es ist völlig klar, dass wir Arriva verkaufen wollen – ob über die Börse oder an sonstige Bieter, ist zweitrangig, entscheidend ist der Preis“, sagte Finanzvorstand Levin Holle der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Ein Börsengang in diesem Jahr sei „nicht mehr wahrscheinlich“.
Die Behörden haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Fälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung in der Baubranche aufgedeckt. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums berichteten, stieg die Anzahl der Strafverfahren wegen dieser Vergehen im Jahr 2019 auf 10 654 Fälle – ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rückläufig sei hingegen die Schadenssumme.