IN KÜRZE

Fraport: 10 000 Leute in Kurzarbeit

von Redaktion

Das Personalkarussell im Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 geht weiter: Der stellvertretende Vorstandschef Conrad Albert hat die Führungsquerelen öffentlich als „Vorstands-Soap-Opera“ kritisiert und nimmt jetzt vorzeitig seinen Hut. Der Fernsehkonzern teilte am Freitag mit, Albert verlasse das Unternehmen am 30. April „im gegenseitigen Einvernehmen“. Vorstandschef Max Conze äußerte sich nicht. Aufsichtsratschef Werner Brandt dankte Albert „für seine langjährigen Verdienste“.

Am Frankfurter Flughafen werden bis zu 10 000 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. Das wäre fast die Hälfte der Belegschaft. Entsprechende Abstimmungsgespräche mit dem Arbeitsamt liefen, sagte Stefan Schulte, Chef des Flughafen-Betreibers Fraport. Noch nie habe es so starke Rückgänge bei den Passagierzahlen und Flugbewegungen gegeben wie jetzt in der Coronakrise. Seit Anfang März registriert Fraport 35 Prozent weniger Fluggäste und 15 Prozent weniger Flugbewegungen. ro

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