IN KÜRZE

Ölpreise brechen noch weiter ein

von Redaktion

Das britische Pfund steht an den Finanzmärkten angesichts der Virus-Krise unter erheblichem Druck. Am Mittwoch fiel die Währung des Vereinigten Königreichs im Vergleich zum amerikanischen Dollar auf den tiefsten Stand seit 35 Jahren. Mit 1,1757 US-Dollar wurde der niedrigste Wechselkurs seit 1985 erreicht.

Zwei Jahre nach der letzten größeren Produkt-Offensive im Markt der Tablet-Computer hat Apple am Mittwoch vier neue iPad-Modelle vorgestellt. Die neuen iPad Pro wurden mit einem schnelleren A12Z Bionic Chip ausgestattet. Vor allem Augmented-Reality-Anwendungen (AR) sollen von der besseren Hardware-Ausstattung profitieren, zu der auch eine neuentwickelte Ultraweitwinkel-Kamera und ein neuartiger Lidar-Scanner gehören.

Der Technologiekonzern Bosch drosselt wegen des Coronavirus seine Produktion an einigen Standorten im europäischen Ausland. Einzelne Werke in Frankreich, Italien und Spanien setzen derzeit vorübergehend die Produktion aus oder fahren sie herunter, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Insgesamt könnten Produktion und Lieferketten aktuell aber weitgehend aufrechterhalten und der Bedarf der Kunden gedeckt werden.

Audi hat für die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm Kurzarbeit angekündigt. In beiden deutschen Werken stehen die Bänder ab nächster Woche still. „Die durch die Corona-Krise weltweit eingeschränkte Nachfragesituation und bevorstehende Lieferengpässe zwingen uns daher, den Antrag auf Kurzarbeit zu stellen“, sagte Produktions- und Logistikvorstand Peter Kössler am Mittwoch.

Wegen der Coronapandemie setzt nun auch der Sportwagenbauer Porsche seine Produktion ab kommender Woche aus. Gestoppt wird die Produktion zunächst für zwei Wochen, wie Porsche am Mittwoch mitteilte. Das Stammwerk Zuffenhausen und der Produktionsstandort Leipzig bleiben ab kommenden Samstag geschlossen.

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter eingebrochen. Auch wenn die Verluste geringer ausfielen als an den vergangenen Handelstagen, lagen die Preise für wichtige Ölsorten zuletzt auf historisch niedrigen Niveaus. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 27,84 US-Dollar. Das waren 89 Cent weniger als am Vortag und der niedrigste Wert seit 2016. Seit Beginn des Monats hat sich das Rohöl aus der Nordsee um etwa 45 Prozent verbilligt.

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