IN KÜRZE

Milliardenschwerer Rettungsfonds

von Redaktion

Der starke Rückgang des Flugbetriebs am Flughafen München hat offenbar Folgen. Nach Informationen aus Gewerkschaftskreisen droht für die Beschäftigten der Flughafen-GmbH und des Abfertigers Aeroground ab 1. April Kurzarbeit. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet bundesweit einen dramatischen Anstieg bei Anzeigen auf Kurzarbeit. In der laufenden Woche seien 76 700 Anzeigen eingegangen, die von den Betrieben mit der Ausbreitung des Coronavirus begründet wurden, teilte die Bundesagentur am Freitag mit. Im Jahresdurchschnitt 2019 hätten in einer durchschnittlichen Woche rund 600 Betriebe Kurzarbeit angezeigt.  dw/dpa

Die Bundesregierung erwägt in der Coronakrise als zusätzliche Maßnahme einen Rettungsfonds, der auch eine Beteiligung an in Not geratenen Firmen vorsehen könnte. Die Bundesregierung plant einen Fonds mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro.

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