200 000 Lehrlinge müssen warten

von Redaktion

Berlin/München – Die Industrie- und Handelskammern (IHK) verschieben wegen der Corona-Krise die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Hiervon seien rund 210 000 Auszubildende betroffen, teilten die Kammern am Freitag mit. Bis einschließlich Mai finden demnach auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Sie sollen zwischen Juni und August nachgeholt werden.

Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt, teilten die Kammern mit: die industriell-technischen Prüfungen am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni. Um Engpässe im Güterverkehr zu vermeiden, wurde zudem die Gültigkeit der Schulungsnachweise für Berufskraftfahrer und im Gefahrgutbereich verlängert.

In Oberbayern sind nach Angaben der zuständigen Kammer in München 11 100 Lehrlinge von der Verschiebung betroffen. Weitere Informationen finden Auszubildende im Internet unter: www.ihk-muenchen.de afp

Artikel 4 von 5