Nach rund 35 Jahren wird der Medienkonzern Axel Springer mit Ablauf des 6. April kein börsennotiertes Unternehmen mehr sein. Die Frankfurter Wertpapierbörse habe dem Antrag des Unternehmens auf Widerruf der Börsenzulassung stattgegeben, teilte die Axel Springer SE mit.
Beim Autozulieferer Continental haben der Nachfrageeinbruch und die Lieferkettenprobleme wegen der Corona-Krise deutliche Einschnitte in der Produktion zur Folge. Wie das Unternehmen berichtete, stehen vor allem im Kerngeschäft mit der Autotechnik sowie in der Reifensparte inzwischen weltweit mehr als 40 Prozent der insgesamt 249 Standorte still. In Deutschland sei für die Hälfte der Beschäftigten, rund 30 000 Menschen, Kurzarbeit angemeldet.
Audi will Krankenhäuser, Pflegeheime und Sozialeinrichtungen mit fünf Millionen Euro Soforthilfe unterstützen. Das Geld fließe zusätzlich zu den 600 000 Euro, die Audi zuvor an Kliniken in Ingolstadt und Heilbronn gegeben habe, teilte das Unternehmen mit. Außerdem meldeten sich immer mehr Mitarbeiter als freiwillige Helfer.
Der Lufthansa-Konzern will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87 000 Mitarbeiter beantragt worden ist.
Der Sensorspezialist AMS hat die geplante Kapitalerhöhung für die Übernahme von Osram abgeschlossen. Dem Unternehmen fließen dadurch rund 1,65 Milliarden Euro zu. Unter Experten waren wegen Crashs an den Aktienmärkten zuletzt bereits Zweifel aufgekommen, ob AMS die Kapitalerhöhung erfolgreich abschließen könne. Weil der Aktienkurs von AMS zuletzt um mehr als zwei Drittel abgestürzt ist, musste das Unternehmen aber sehr viele Aktien ausgeben, um den geplanten Erlös zu erzielen. Zudem konnten erst einmal nur 70 Prozent der ausgegebenen Papiere bei Investoren untergebracht werden. Den Rest übernahmen Investmentbanken, die die Transaktion begleiten.
Die Folgen der Bekämpfung des Coronavirus können nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom die Digitalisierung in Deutschland erheblich fördern. „Die Coronakrise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.