IN KÜRZE

30 Millionen neue Arbeitslose in USA

von Redaktion

BMW will in den kommenden Wochen die Software von mehr als einer halben Million Fahrzeugen per Download aktualisieren. Die Aktion zeigt, wie sich digitale Geschäftsmodelle, bei denen der Elektroautobauer Tesla ein Vorreiter ist, auch bei traditionellen Autoherstellern ausbreiten. So enthält das aktuelle Upgrade der BMW-Software unter anderem die Vorbereitung für den „Drive Recorder“, der die Umgebung des Fahrzeugs 40 Sekunden lang mit den integrierten Kameras aufzeichnen kann.

Der Onlinehändler Amazon hat im ersten Quartal des Jahres deutlich weniger verdient. Grund seien Virenschutzmaßnahmen und großflächige Corona.Tests, erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos. Der Umsatz in den ersten drei Monaten 2020 stieg freilich um 26 Prozent auf 75,5 Milliarden Dollar (knapp 70 Milliarden Euro). Der Nettogewinn sank um 29 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Für das laufende zweite Quartal erwartet Bezos gar keinen Gewinn.

Die irische Billigfluglinie Ryanair plant wegen der Corona-Krise den Abbau von bis zu 3000 Stellen bei den Piloten und dem Kabinenpersonal. Zudem sollen die meisten Flüge bis Ende Juni gestrichen werden, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Insgesamt beschäftigt die Fluggesellschaft weltweit 18 000 Menschen. Wegen der Corona-Krise könnten auch unbezahlter Urlaub, Lohnkürzungen von bis zu 20 Prozent sowie die Schließung einiger Standorte in Europa notwendig werden.

Der Münchner Versicherungskonzern Allianz zieht nach Bremsspuren im ersten Quartal seinen Jahresgewinnausblick zurück. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Unsicherheiten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und den aktualisierten Planzahlen dürfte 2020 das Ziel eines operativen Ergebnisses von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro nicht mehr erreichbar sein, teilte das Unternehmen mit.

In den USA sind seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie mehr als 30 Millionen Menschen arbeitslos geworden. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis einschließlich 25. April belief sich auf 3,8 Millionen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte.

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