München – Angesichts der Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Reiseverkehr klagen die Reisebusunternehmer in Bayern über Diskriminierung. „Wir haben in Bayern nach wie vor Regelungen, die Busreisen unmöglich machen“, sagte Stephan Rabl, der Geschäftsführer des Landesverbands bayerischer Omnibusunternehmen (LBO). Konkret geht es um die Vorschrift, dass für Fahrgäste in Reisebussen 1,5 Meter Abstand gelten muss, außerdem dürfen die Unternehmen keine Buchungen von Gruppen annehmen, sondern nur von Einzelreisenden. „Damit ist eine Auslastung von maximal 20 Prozent möglich“, sagte Rabl. Für Linienbusse, Bahn und Flugzeug gelten keine vergleichbaren Beschränkungen. Deshalb habe man vor dem Verwaltungsgericht in Augsburg und dem Verwaltungsgerichtshof in München Klage eingereicht. dpa