Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM bekommt wegen der Corona-Krise weitere staatliche Unterstützung: Zu den sieben Milliarden Euro der französischen Regierung erhält die stark angeschlagene Airline weitere 3,4 Milliarden Euro vom niederländischen Staat. Wie Air France-KLM am Freitag mitteilte, setzen sich die 3,4 Milliarden Euro zusammen aus einem Kredit über 2,4 Milliarden Euro, für den der niederländische Staat zu 90 Prozent die Ausfallgarantie übernimmt, und einem direkten Darlehen an KLM in Höhe von einer Milliarde Euro.
Der bayerische Autohandel hat in der Corona-Krise massiv an Geschäft eingebüßt. Im April lag der Umsatz der Branche preisbereinigt um 41,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Nach Angaben des bayerischen Kfz-Gewerbes blieb der Handel auch im Mai und Juni unter Druck. Am härtesten traf es laut Landesamt den Handel mit Kraftwagen, wo es um 47 Prozent nach unten ging. Die Werkstattumsätze mit Kraftwagen waren mit minus 22 Prozent nicht ganz so stark betroffen.