IN KÜRZE

von Redaktion

Die Steigerung des Mindestlohns im vergangenen Jahr hat Millionen Beschäftigten höhere Gehälter gebracht. Das zeigt eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes. Danach stieg zwischen April 2018 und April 2019 bei rund 2 Millionen Jobs der Stundenlohn mindestens auf das zum Jahreswechsel angehobene Niveau von 9,19 Euro. Weiterhin wurden aber 530 000 Arbeitsverhältnisse registriert, in denen unter Mindestlohn gezahlt wurde.

Der Aufsichtsrat der Commerzbank wird sich morgen in einer außerordentlichen Sitzung mit neuen Sparplänen des Managements befassen. Unbestätigten Berichten vom Wochenende zufolge könnte der Vorstand um Konzernchef Martin Zielke den im September angekündigten Sparkurs deutlich verschärfen. Damals hatte die Commerzbank angekündigt, konzernweit unter dem Strich 2300 Vollzeitstellen zu streichen.

Der US-Fracking-Pionier Chesapeake Energy hat wegen der stark gefallenen Energiepreise am Sonntag Gläubigerschutz angemeldet. Man wolle unter dem Schutz gemäß Kapitel 11 des amerikanischen Insolvenzrechts die Kapitalstruktur des hochverschuldeten Unternehmens neu ordnen, teilte Konzernchef Doug Lawler am Sonntag in Oklahoma mit.

Mitarbeiter des Online-Händlers Amazon haben mit Beginn der Nachtschicht von Sonntag auf Montag nach Angaben der Gewerkschaft Verdi an mehreren Standorten die Arbeit niedergelegt. Streiks hätten in Bad Hersfeld und Koblenz, in Rheinberg und Werne sowie in Leipzig begonnen, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. Über die Wirkung der Streiks gab es zunächst unterschiedliche Auskünfte.

Der Trend zu immer stärker motorisierten Autos in Deutschland ist ungebrochen. Der durchschnittliche Neuwagen hatte nach Angaben des CAR-Center Automotive Research in diesem Jahr im Schnitt 166 PS. Hatte der durchschnittliche Neuwagen in Deutschland 1990 noch 92 PS, wuchs die Motorleistung bis zur Finanzkrise 2008 kontinuierlich auf 131 PS. Den einzigen Rückgang gab es 2009, im Jahr der Abwrackprämie.

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