IN KÜRZE

von Redaktion

Der bayerische Außenhandel hat auch im Mai massiv unter der Corona-Pandemie gelitten. Die Exporte lagen 37 Prozent unter dem Vorjahresmonat, die Importe 29 Prozent, wie das Landesamt für Statistik berichtete. Damit fiel der Einbruch allerdings etwas geringer aus als noch im April, als die Rückgänge 41 und 32 Prozent betrugen. Mit beinahe allen wichtigen Handelspartnern ging der Handel deutlich zurück. Einzige Ausnahme sind die Importe aus China, die um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zulegten. Bei Pkw und Wohnmobilen sackten Ex- und Import um rund drei Viertel ab.

Das überdurchschnittlich sonnige Frühjahr hat für eine hohe Stromerzeugung aus Photovoltaik gesorgt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Anteil der Netzeinspeisung von Solarstrom im April bei 17,2 Prozent. Grund für den vergleichsweise hohen Wert sei das gute Wetter mit einem Sonnenstunden-Rekord in den Monaten März, April und Mai gewesen: Allein im April habe die Sonne rund 294 Stunden geschienen.

Die Luxemburger Finanzholding CDE hat die Mehrheit am Schwarzwälder Sturmgewehr-Fabrikanten Heckler & Koch übernommen. Der Vorstand sei am Freitag unterrichtet worden, „dass CDE eine Mehrheitsbeteiligung an der H&K AG gehört“, teilte Heckler & Koch am Freitag mit. Zuvor habe das Bundeswirtschaftsministerium der CDE grünes Licht gegeben.

In Italien nehmen Mafia-Organisationen in der Corona-Krise verstärkt auch mittlere und große Unternehmen ins Visier ihrer Aktivität. Davor haben die Ermittler der Anti-Mafia-Behörde DIA in ihrem Halbjahresbericht an das Parlament in Rom gewarnt. Die Liquiditätskrise in großen Teilen der Wirtschaft biete den kriminellen Banden Betätigungsfelder, um illegale, etwa mit Drogen und Glücksspiel erworbene Gelder in legale Kreisläufe einzuschleusen. Auf mittlere und längere Sicht wollen die kriminellen Organisationen aus Italien mit ihren Finanzspritzen sogar international aktiv werden.

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