Volkswagen fängt sich wieder

von Redaktion

Wolfsburg – Im VW-Konzern fangen sich die wegen der Corona-Krise abgestürzten Verkäufe wieder – vor allem im wichtigen China-Geschäft will der weltgrößte Autohersteller aufholen. Im Juni gingen die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat weltweit um 17,5 Prozent auf etwa 804 000 Fahrzeuge zurück, wie das Unternehmen berichtete. Das entspricht einer Stabilisierung gegenüber dem Mai, als das Minus noch rund ein Drittel (33,7 Prozent) betragen hatte. Für das gesamte erste Halbjahr steht eine Abnahme der Verkäufe um 27,4 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Wagen in der Absatzstatistik.

Während sich das chinesische Geschäft zuletzt weiter erholte (minus 3,9 Prozent) und für die gesamte übrige Region Asien-Pazifik sogar eine leichte Steigerung zustande kam (plus 0,2 Prozent), blieben die Verkaufsrückgänge im Heimatmarkt Westeuropa (minus 29,9) sowie in Südamerika (minus 27,0) und Nordamerika (minus 22,8) beträchtlich. Die Werte waren aber nicht mehr so dramatisch wie noch im Vormonat.

Die VW-Kernmarke verbesserte sich von einem Rückgang um 29,7 Prozent im Mai auf ein Minus von 17,6 Prozent. Bei Skoda nahmen die Verkäufe um 16,0 Prozent ab, bei Audi um 8,1 Prozent. Porsche war mit 1,8 Prozent weniger kaum noch betroffen, MAN (minus 33,3 Prozent) und die leichten VW-Nutzfahrzeuge (minus 26,2 Prozent) dafür umso mehr. Letztere sind in China allerdings auch nicht vertreten.  dpa

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