BÖRSE

von Redaktion

Bei Daimler sind nach Informationen des „Manager Magazins“ noch deutlich mehr Stellen gefährdet als bislang bekannt. Bis zu 30 000 Arbeitsplätze stünden auf der Streichliste, berichtete das Magazin am Mittwoch unter Berufung auf mit dem Vorhaben vertraute Personen. Daimler-Chef Ola Källenius erwägt demnach auch Werksschließungen.

Ermittler aus Deutschland, Italien und der Schweiz haben am Mittwoch mehrere Standorte der Auto- und Lastwagenbauer Fiat und Iveco sowie von deren Tochterfirmen durchsucht. Es gehe um den Verdacht, dass Diesel-Motoren in verschiedenen Modellen von Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung versehen seien, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit.

Weniger Stress, mehr Zeit für die Familie und eine höhere Produktivität: Der Wechsel ins Homeoffice infolge der Corona-Krise war für viele Arbeitnehmer eine positive Erfahrung. Das geht aus einer Studie der Krankenkasse DAK hervor. Fühlten sich vor der Pandemie 21 Prozent der Beschäftigten regelmäßig gestresst, waren es während der Corona-Krise nur 15 Prozent.

Der angeschlagene schwäbische Luxusmodehersteller Strenesse stellt zum Jahresende seinen Betrieb ein. Das Traditionsunternehmen begründete den Schritt am Mittwoch mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Der Modeanbieter aus dem bayerischen Nördlingen ist seit Jahren in der Krise.

Nach der jüngsten Gewinnserie hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte keine klare Richtung gefunden. Der Dax schloss mit einem Minus von 0,51 Prozent bei 13 104,25 Punkten. Wieder zunehmende Spannungen zwischen China und den USA sorgten für etwas Ernüchterung. Die USA ordneten die Schließung des chinesischen Konsulats in der texanischen Stadt Houston an. Nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen waren die Aktien von Software AG mit plus 5,7 Prozent der Spitzenreiter im MDax. Die Darmstädter hatten trotz der Corona-Krise im zweiten Quartal überraschend viele Aufträge erhalten. Im Blick stand gestern zudem die Hamburger Wirkstoff-Forschungsfirma Evotec, deren Papiere um rund 5,3 Prozent zulegten. Das Unternehmen soll für die USA Antikörper gegen die Lungenkrankheit Covid-19 entwickeln. Die Umlaufrendite fiel von minus 0,48 Prozent am Vortag auf minus 0,49 Prozent.

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