Die Autozulieferer Continental und Osram müssen wegen der Corona- und Branchenkrise ihre Zusammenarbeit in der Lichttechnik beenden. Die 2018 gegründete und unter anderem auf LED-Scheinwerfer spezialisierte Gemeinschaftsfirma mit Hauptsitz in München solle aufgelöst werden, kündigten beide Unternehmen an. Die eingebrachten Bereiche mit 1500 Mitarbeitern an 14 Standorten sollen in die Unternehmen zurückkehren.
Der US-Autobauer Tesla will Elektroautos deutlich erschwinglicher machen. Dank einer massiven Kostensenkung bei den Batterien sollen die E-Fahrzeuge weitaus stärker als bislang zum Massenprodukt werden, wie Tesla-Chef Elon Musk ankündigte. In drei Jahren könnte ein Wagen zum Preis von 25 000 Dollar (umgerechnet gut 21 000 Euro) angeboten werden. Die Tesla-Aktien gaben nach der Ankündigung allerdings kräftig nach – denn bis die neuen Akkus im großen Stil produziert werden können, wird es noch einige Jahre dauern.
BMW baut seine Produktion von Elektroantrieben in Deutschland aus. Dafür investiert der Autobauer 100 Millionen Euro am Standort in Leipzig. 2021 werde das Werk Batteriemodule für die Hochvoltbatterien der E-Fahrzeuge produzieren.
Der frühere Vorstandschef von Wirecard, Markus Braun, bleibt vorerst in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München eröffnete am Mittwoch einen neuen Haftbefehl, den die Staatsanwaltschaft beantragt hatte, wie das Gericht mitteilte. Eine von Brauns Anwälten eingereichte Haftbeschwerde war damit erfolglos.
Schwächelnde US-Börsen haben die Erholung des Dax am Mittwoch ausgebremst. Der deutsche Leitindex schloss mit plus 0,39 Prozent bei 12 642,97 Punkten. Am Vormittag hatte der Dax dank unerwartet robuster Daten aus der deutschen Industrie noch bis auf fast 12 831 Punkte zugelegt. Unter den Einzelwerten fielen die Sportartikelhersteller auf: Starke Geschäftszahlen von Nike in den USA ließen am deutschen Markt die Kurse von Adidas und Puma steigen. Eine schwache Börsenpremiere legte Knaus Tabbert hin. Die Aktien des Wohnmobilherstellers waren mit dem Ausgabepreis von 58 Euro gestartet. Zum Handelsende kosteten sie mit 54,50 Euro wesentlich weniger. Auch hatte Knaus Tabbert den Sprung an die Börse nur mit Mühe geschafft, der Ausgabepreis konnte nur am unteren Ende der Spanne festgelegt werden.