Im Ringen um die Zukunft des Münchner Lkw-Bauers MAN hat das Unternehmen am Mittwoch Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen. Man habe es nun in der Hand, „schnell eine zukunftsfähige Lösung zu finden“, schrieb der Vorstandsvorsitzende von MAN Truck & Bus, Andreas Tostmann auf dem Karriereportal LinkedIn. Aus informierten Kreisen hieß es, man wolle vor Weihnachten zu einer Einigung kommen. utz
Mit einem starken dritten Quartal im Rücken traut sich der Autobauer Daimler wieder mehr zu. Mit 40,3 Milliarden Euro lag der Umsatz im dritten Quartal um sieben Prozent unter dem des Vorjahresquartals, wie Daimler am Freitag mitteilte. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 2,05 Milliarden Euro – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Flugzeugbauer Airbus bereitet sich nach der herben Produktionskürzung auf mögliche Steigerungen ab kommendem Sommer vor. Die Zulieferer sollten sich dafür rüsten, dass Airbus die Produktion seiner Jets der A320-Familie von derzeit 40 Maschinen wieder auf bis zu 47 Exemplare pro Monat hochfahre, sagte ein Sprecher am Freitag.
Das Nordamerika-Geschäft des insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat einen Käufer gefunden. Die Anteile wurden an die US-Holdinggesellschaft Syncapay verkauft, wie Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstagabend mitteilte.
Der Elektronikhändler Ceconomy profitiert mit den Ketten Media Markt und Saturn von einer wachsenden Nachfrage nach Homeoffice-Produkten, Fernsehern und Haushaltsgeräten. Das bescherte dem Elektronikhändler im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 (Juli bis September) ein Umsatzwachstum von 5,5 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag mitteilte.