IN KÜRZE

Türkische Lira im Ausverkauf Alibaba-Tochter plant Mega-Börsengang

von Redaktion

Der Wertverfall der türkischen Währung geht ungebremst weiter. Am Montag erreichte die Lira nach Drohungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an die Adresse Frankreichs im Handel mit dem US-Dollar und dem Euro jeweils Rekordtiefs. Erstmals mussten für einen Dollar mehr als acht Lira gezahlt werden.

Der Finanzarm des chinesischen Onlineriesen Alibaba, die Ant-Gruppe mit dem Bezahldienst Alipay, will mit einem Gang an die Börse mehr als 34 Milliarden Dollar (knapp 29 Milliarden Euro) einnehmen. Der Handel soll am 5. November in Hongkong starten, wie Ant am Montag mitteilte. Es ist der größte Börsengang aller Zeiten; der saudi-arabische Ölriese Saudi Aramco hatte im Dezember 2019 mit dem Aktienverkauf 29,4 Milliarden Dollar eingenommen. Alipay ist der führende Online-Bezahldienst in China. Die Aktien sollen in Hongkong und in Shanghai gehandelt werden.

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