Konkurrenten der Deutschen Post wollen vor Gericht eine Senkung des Briefportos durchsetzen. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) hat beim Verwaltungsgericht Köln Klage gegen die Bundesnetzagentur eingereicht. Das Gericht solle mit einer Eilentscheidung den Vollzug der Portoerhöhung von 2019 auf 80 Cent für einen Standardbrief außer Vollzug setzen, verlangt der Verband einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge.
Die forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland haben so viel Geld ausgegeben wie noch nie. 2019 seien die Kosten für die Entwicklung neuer Arzneien um 6 Prozent auf den Höchststand von 7,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Branchenverband VFA mit. Die Pharmaforschung in Deutschland habe Erfolge vorzuweisen – bei Krebsmedikamenten, Arzneimitteln zur Schlaganfallprophylaxe oder Corona-Impfstoffen.
Tanken ist wieder teurer geworden. Diesel legte binnen einer Woche um 1,3 Cent zu, wie der ADAC berichtete. Der bundesweite Durchschnittspreis des Kraftstoffs lag demnach am Dienstag bei 1,038 Euro. Benzin stieg um 0,7 Cent auf 1,185 Euro. Nach einem starken Absturz zu Beginn der Corona-Krise und einem zwischenzeitlichen Anstieg im Sommer hatten die Spritpreise sich in den vergangenen Wochen wieder tendenziell abwärts bewegt.
Die Stadt Frankfurt führt am 1. Januar 2021 ein Tempolimit von 40 Kilometern pro Stunde in der Innenstadt ein. Das sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Mittwoch. Auf diese Weise will die Stadt drohende Fahrverbote verhindern.
Der Aufwärtstrend des Dax hält an – wenn auch mit nachlassender Dynamik. Der deutsche Leitindex pendelte am Mittwoch um die Marke von 13 200 Punkten und gewann am Ende 0,40 Prozent auf 13 216,18 Punkte. „Die ganz große Euphorie auf dem Parkett ist erst einmal vorbei“, doch die gute Börsenlaune vom Wochenstart halte sich, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Zur Wochenmitte dürften auch Aussagen auf der Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) kursstützend gewirkt haben. EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonte, die Notenbank werde der Wirtschaft auch in der zweiten Pandemiewelle beistehen. Unternehmensseitig dominierte eine Flut von Geschäftszahlen das Marktgeschehen. Beim Energiekonzern Eon etwa sorgten die laut einem Händler soliden Zahlen für ein Kursplus von mehr als einem Prozent. Die Umlaufrendite stieg von minus 0,51 Prozent am Vortag auf minus 0,50 Prozent.