IN KÜRZE

Weniger Süßwaren exportiert Bier im Millionenwert weggekippt China wichtigster Handelspartner

von Redaktion

Die Exporte der deutschen Süßwarenindustrie sind 2020 wegen der Corona-Krise erstmals seit 20 Jahren gesunken. Insgesamt seien 2,2 Millionen Tonnen Süßwaren und Knabberartikel exportiert worden, 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr, berichtete der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI).

Die Schließung der Kneipen und Restaurants hat für Brauereien nach Darstellung des Branchenverbandes Folgen. Sie verkaufen kaum Fassbier, wie die Betriebe in einem offenen Brief beklagen. „Ware im Wert von vielen Millionen Euro, deren Haltbarkeitsdatum überschritten wurde, musste bereits vernichtet werden“, heißt es in dem Schreiben.

China bleibt der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Während die Exporte nach China mit minus 0,1 Prozent auf 95,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig waren, stiegen die Importe trotz der Pandemie um 3,0 Prozent auf 116,3 Milliarden Euro.

Artikel 3 von 4