Die wie fast alle Fluglinien durch die Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutschte Air France kann auf neue Staatsgelder hoffen. Es sei eine Grundsatzeinigung mit der EU-Kommission über neue Unterstützungszahlungen der französischen Regierung erzielt worden, sagte am Sonntag Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Fernsehen. Im Gegenzug für die erneute Staatshilfe müsse Air France einige Start- und Landerechte am Pariser Flughafen Orly abgeben. Die genaue Höhe der neuen Staatshilfe soll noch festgelegt werden.
Der Stau von Schiffen am Suezkanal in Ägypten hat sich aufgelöst. Die letzten 60 von etwa 420 Schiffen, die seit dem Unfall des Frachters „Ever Given“ auf Durchfahrt gewartet hatten, hätten den Kanal in beiden Richtungen passiert, teilte die Kanalbehörde am Samstag mit. Das 400 Meter lange Containerschiff war am 23. März auf Grund gelaufen, stellte sich quer und blockierte sechs Tage lang die wichtige Schifffahrtsstraße zwischen Asien und Europa. Die Ermittlungen zur Frage, wie die „Ever Given“ im Kanal auf Grund laufen konnte, dauerten an. Erst nach deren Abschluss werde es nach Auskunft der Kanalbehörde Gespräche über Schadenersatz geben. Zuvor war von einer Milliarde Dollar die Rede.