Frankfurt – Der Rahmen für den Abbau tausender Stellen bei der Commerzbank steht. Management und Arbeitnehmervertreter haben sich auf die Eckpunkte für Interessenausgleich und Sozialplan im Inland geeinigt, wie der MDax-Konzern und die Gewerkschaft Verdi mitteilten.
Die Bank teilte mit, sie wolle den Stellenabbau „vor allem über Altersregelungen, wie Altersteilzeit oder Vorruhestand, umsetzen“. Nach Verdi-Angaben können Beschäftigte bis zum Geburtsjahrgang 1968 acht Jahre lang in Altersteilzeit oder für sieben Jahre in den Vorruhestand gehen. Wer sich für einen vorzeitigen Abschied von der Bank entscheidet, dem winkt eine „Sprinterprämie“ in Höhe von 30 000 Euro bei Vorruhestand bzw. 60 000 Euro bei Vertragsaufhebung im Rahmen eines Freiwilligenprogramms. Kündigungen sind jedoch nicht gänzlich vom Tisch: In zwei Jahren kommt das bis dahin Erreichte auf den Prüfstand. Mit einem harten Sparkurs will der neue Konzernchef Manfred Knof das Institut zurück in die Erfolgsspur führen. Unter dem Strich baut die Commerzbank 7500 Stellen ab.