Nach Deutschland importierte Güter haben sich auch im April stark verteuert. Im Jahresvergleich seien die Einfuhrpreise um 10,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum März legten die Importpreise um 1,4 Prozent zu. Die Preise für Energieimporte haben sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt (plus 101,3 Prozent). Im April 2020 hatte die Nachfrage aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ihren Tiefpunkt erreicht, bei einem gleichzeitig starken Angebotsüberhang auf dem Ölmarkt.
Die 750 Milliarden Euro schweren Corona-Aufbauhilfen der Europäischen Union sind nach knapp einem Jahr Vorbereitung auf der Zielgeraden. Die EU-Kommission kann nach eigenen Angaben in den nächsten Tagen mit der Aufnahme der Schulden zur Finanzierung des Programms beginnen, nachdem alle 27 EU-Staaten die nötigen Beschlüsse ratifiziert haben. Kommissionschefin Ursula von der Leyen begrüßte dies am Freitag. Sobald die Aufbaupläne der Länder genehmigt sind, kann das erste Geld fließen, voraussichtlich im Juli.