Verbrauchervertreter und Konkurrenten der Deutschen Bahn wollen das deutsche Schienennetz vom Staatskonzern abspalten, um mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Auch die Baubranche und die Lokführergewerkschaft GDL erhoben am Montag die Forderung in einem gemeinsamen Papier. Es liefe darauf hinaus, dass die Bahn zerschlagen würde: in ein Unternehmen für den Zugbetrieb und eins, das sich um Schienennetz, Bahnhöfe und das Bahnstromnetz kümmert. Die Deutsche Bahn sprach sich gegen eine Trennung aus.
Der Videokonferenz-Anbieter Zoom hat zur Beilegung eines US-Rechtsstreits über mutmaßliche Privatsphäre-Verletzungen eine Millionenzahlung zugesagt. Das US-Unternehmen will 85 Millionen Dollar (71,5 Millionen Euro) zahlen. In dem Rechtsstreit warfen mehrere Kläger der Firma vor, die Privatsphäre von Millionen Nutzern und Nutzerinnen durch das Teilen ihrer Daten mit Facebook, Google und LinkedIn zu verletzen. Zoom wies die Vorwürfe zurück, kündigte aber gleichzeitig an, sich im Bereich Sicherheit und Datenschutz zu verbessern.
In Bayern sind im ersten Halbjahr trotz andauernder Corona-Krise wieder deutlich mehr Unternehmen gegründet worden. Ausnahmen sind die von den monatelangen Schließungen hart getroffenen Branchen wie Gastronomie oder Reisebüros.
Der Rückversicherer Munich Re hält eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden für alle Gebäudeversicherer für praktikabel. „Wenn der Staat sagen würde, wie in der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es auch eine Elementarschaden-Pflichtversicherung, dann wäre das für uns als private Versicherungswirtschaft machbar“, sagte Munich-Re-Chef Joachim Wenning der „Süddeutschen Zeitung“.