New York – Das Vorhaben des US-Luftfahrtkonzerns Boeing, mit seiner „Starliner“-Kapsel Dienstleister für die Internationale Raumstation ISS zu werden, ist um weitere Monate zurückgeworfen. Nach der Absage eines unbemannten Testflugs mit der Kapsel Anfang des Monats müsse sie von ihrer Trägerrakete getrennt und zur eingehenderen Untersuchung in ein Werk im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida geschickt werden, teilte Boeing mit. Dies verzögere den Testflug um mehrere Monate. Eigentlich hatte das Raumschiff bereits am 3. August mit einer Rakete vom Typ Atlas V vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral starten sollen. Die Mission wurde wegen Problemen des Antriebssystems jedoch zunächst erst um einen Tag verschoben und schließlich auf unbestimmte Zeit vertagt.
Boeings Vize-Chef John Vollmer erklärte am Freitag, es sei „zu früh zu sagen“, ob der Testflug noch dieses Jahr stattfinden könne.