IN KÜRZE

Chipkrise: Kurzarbeit in Mercedes-Werk Kurs der Snap-Aktie bricht ein Verschärfte Regeln für US-Notenbanker Ölpreis steigt weiter Umfrage: Fast jeder Zweite will Atomkraft

von Redaktion

Wegen des Mangels an elektronischen Bauteilen soll es in der kommenden Woche im Rastatter Mercedes-Benz-Werk Kurzarbeit geben. Das teilte eine Sprecherin von Mercedes-Benz Cars & Vans am Freitag in Stuttgart mit.

Das Werbegeschäft der Foto-App Snapchat ist von Apples Maßnahmen für mehr Privatsphäre auf dem iPhone hart erwischt worden. Snap verlor im vorbörslichen US-Handel am Freitag ein Fünftel seines Werts. In der ersten Reaktion am Vorabend war der Kurs um 25 Prozent eingebrochen.

Zur Vermeidung von Interessenskonflikten verschärft die US-Notenbank Fed für ihr eigenes Spitzenpersonal die Regeln für Aktien-Investitionen. Künftig dürfen Verantwortliche der Federal Reserve keine Einzelaktien mehr halten, wie die Notenbank in Washington ankündigte.

Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 85,09 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als am Vortag.

Immer mehr Bundesbürger befürworten offenbar längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. In einer am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Kantar für das Magazin „Focus“ sprachen sich 44 Prozent dafür aus, zur Erreichung der Klimaziele Atomkraftwerke in Deutschland am Netz zu lassen. 49 Prozent wollen, dass die Meiler wie geplant bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Vor zwei Jahren wollten dies 57 Prozent.

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