Frankfurt – Der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing rät aktuell von einer Erweiterung der Gruppe der Euroländer ab. „Im Moment sieht es nicht so aus, dass der Euro sich verbessern würde, wenn da noch mehr Länder teilnehmen“, sagte Issing. Er sehe derzeit nicht, „dass einzelne Länder darauf hinreichend vorbereitet sind“, sagte Issing. Als bislang letztes Land war zum 1. Januar 2015 Litauen in den Kreis der Länder mit der Gemeinschaftswährung aufgenommen worden. Kroatien und Bulgarien bemühen sich seit Jahren, die Kriterien zu erfüllen. dpa