EU: Roaming-Gebühren bis 2032 ausgesetzt

von Redaktion

Brüssel – Die Abschaffung der Roaming-Gebühren in der Europäischen Union wird bis 2032 verlängert. Die Mitgliedstaaten haben beschlossen, zusätzliche Kosten für die Telefon- oder Internetnutzung im EU-Ausland für weitere zehn Jahre bis 2032 auszusetzen, wie der Rat am Montag in Brüssel mitteilte.

Ursprünglich galt die Abschaffung von Roaming-Gebühren bis Juni. Auch nach Juni würden EU-Bürger nun „ohne zusätzliche Kosten Anrufe tätigen, SMS versenden und im Internet surfen können“, teilte der Rat der EU mit. Beibehalten werden demnach aber die Regeln zur „angemessenen Nutzung“. Diese sollen verhindern, dass es Verbrauchern dauerhaft möglich ist, in anderen EU-Staaten ohne Extrakosten zu telefonieren oder im Internet zu surfen.  dpa

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