Ermittler haben die Geschäftsräume des Auto-Importeurs Suzuki Deutschland durchsucht. Das Unternehmen steht laut Frankfurter Staatsanwaltschaft unter Betrugsverdacht, weil es mehr als 22 000 Diesel-Fahrzeuge mit unzulässigen Abschalteinrichtungen bei der Abgasbehandlung verkauft haben soll. Neben Suzuki-Managern stehen auch Verantwortliche des Motoren-Lieferanten Fiat-Chrysler (inzwischen Stellantis) und des Software-Zulieferers Marelli unter Verdacht.
Ungeachtet der hohen Unsicherheit durch den Angriff Russlands auf die Ukraine ist die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland einer Umfrage zufolge gestiegen. Wie die Münchener Ifo mitteilte, stieg das Beschäftigungsbarometer des Instituts auf 102,8 Punkte, nach 102,1 Punkten im März.
US-Flugzeughersteller Boeing ist im ersten Quartal überraschend tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von über 1,2 Milliarden US-Dollar (gut 1,1 Milliarden Euro) nach einem Minus von 561 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Rivale des weltgrößten Flugzeugbauers Airbus mitteilte.